20.11.19, Buß-und Bettag, unterrichtsfrei!

Schulhund

„Hunde müssen draußen bleiben!“

So steht es auf einem Schild an unserer Schultür.

Seit den Herbstferien gibt es aber für einen bestimmten Hund eine Ausnahme:

Fay, die Mischlingshündin von Frau Rösl, begleitet ihr Frauchen nun einmal in der Woche in die Schule. Denn dort, im Klassenzimmer der 3a, ist ihr Arbeitsplatz.

Die ca 7 jährige Mischlingshündin ist geeigneter Schulhund und darf jetzt die Schüler und Schülerinnen der 3a beim gemeinsamen Lernen unterstützen. Dass sich die Anwesenheit von Hunden positiv auf das soziale Klima einer Klasse und deren Lernbereitschaft positiv auswirkt, ist inzwischen in mehreren wissenschaftlichen Studien eindeutig bewiesen. Auch Frau Rösl, die an unserer Schule in den Jahren 2004 – 2012 bereits einen Schulhund geführt hatte, kann dies aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung nur bestätigen.

Wie sieht denn nun ein Arbeitstag für unseren Schulhund aus?

Die meiste Zeit döst Fay vor sich hin. Sie freut sich, wenn Kinder, die mit ihrer Arbeit fertig sind, sie auf ihrem Platz besuchen, sie streicheln oder ihr Fell mit einer Bürste bearbeiten. Von Zeit zu Zeit unternimmt sie einen Spaziergang durchs Klassenzimmer und sucht gezielt den Kontakt zu „ihren“ Kindern. Besonders stolz ist Fay, wenn sie vor Publikum zeigen kann, welche Tricks sie schon beherrscht. In dieser Zeit ist es mucksmäuschenstill im Klassenzimmer. Aber auch Kunststücke mit den Kindern klappen schon ganz gut.

Diese aktive Zeit mit Fay dauert etwa 20 Minuten und kann nur dann genutzt werden, wenn am Schulhundetag zuvor eifrig, diszipliniert und effektiv gearbeitet wurde.

In zwei anderen Klassen war Fay schon Gast bei einer kurzen Stippvisite, denn alle unsere Schüler sollen in den nächsten Wochen ihren Schulhund kennenlernen.